Rezension: Der seltsame Fall des Benjamin Button

Oktober 29, 2017

Anno 1860 pflegte man noch zu Hause geboren zu werden.



Seiten: 70
Verlag: Diogenes
Erscheinungsjahr: 2008 








F. Scott Fitzgerald, 1896 in St. Paul (Minnesota) geboren, wurde 1920 mit seinem ersten Roman Diesseits vom Paradies auf einen Schlag berühmt und reich. Mit seiner Frau Zelda stand er jahrelang im Mittelpunkt von Glanz und Glimmer. Alles endete jedoch im schrecklichen Kater der Wirtschaftskrise, in Alkohol, Zank und Geldproblemen. 1937 ging Fitzegerald als Drehbuchautor nach Hollywood, wo er 1940 starb.
Diogenes)

  



Ein seltsames Baby ist zur Welt gekommen: kein süsser kleiner Fratz, der seine Eltern beglückt, sondern ein alter Mann mit Bart. Sein Name: Benjamin Button. Ein schweres Schicksal ist ihm vorherbestimmt: Er durchläuft das Leben rückwärts - und wird von Tag zu Tag jünger. Als Benjamin schliesslich im Alter von fünfzig Jahren die zwanzig Jahre jüngere Hildegard kennenlernt, steht für ihn, der sein Leben lang nie geliebt wurde, alles auf dem Spiel. 
Diogenes)

  



Wie ich schon bei einer anderen Rezension erwähnt habe, stolperte ich eines Abends durch die Bibliothek auf der Suche, welche Bücher ich für die Abschlussprüfung im Deutsch lesen möchte. Der seltsame Fall des Benjamin Button gehört nicht dazu, da er zu wenig Seiten hat, aber trotzdem wollte ich diese bekannte Geschichte einmal lesen.
Der Anfang gefiel mir noch, es war irgendwie witzig und hatte einen ganz eigenen Stil zum lesen. Doch dann erwartet man mehr und es kommt leider nicht mehr viel, da dann die Geschichte schon bald aufhört. Man hätte es viel mehr ausbauen können, eine viel längere Geschichte aus der Idee erschaffen können. Es gab den lustigen Anfang, der sich für die wenigen Seiten in die Länge zog, und der Rest des Lebens von Benjamin wurde kurz aufgegriffen. 
Klar, die Idee dahinter ist super und für jene Zeit war sie bestimmt auch etwas ganz Neues und Aufregendes. Doch mit der Umsetzung davon konnte ich mich nicht anfreunden. Ich gebe dem Roman trotzdem noch zwei Herzchen, da mir der Anfang gefiel.
Auch die anderen Charakteren habe ich schon längst wieder vergessen, da sie nicht als wichtig erscheinen. 

   

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