Rezension: Throne of Glass - Königin der Finsternis

September 16, 2017

4. Band
In der Dunkelheit lauerte etwas.
Es war alt und grausam und ging im Schatten seiner düsteren Gedanken auf und ab.


Seiten: 762
Verlag: dtv
Erscheinungsjahr: 2016






  
Sarah J. Maas wuchs in Manhatten auf und lebt seit einiger Zeit mit Mann und Hund in Pennsylvania. Bereits mit dem ersten Entwurf zu "Throne of Glass" sorgte sie für Furore: Mit 16 veröffentlichte sie "Queen of Glass" (so der damalige Titel) auf einem Online-forum für Autoren und intiierte damit eines der frühesten Onlinephänomene weltweit. 
(© dtv)

  




Keine Regeln. Keine Grenzen. Keine Reue. Celaena ist zurück.
Celaena hat tödliche Wettkämpfe überlebt, ihr wurde das Herz gebrochen, sie hat sich den Schatten ihrer Vergangenheit gestellt und es überstanden. Nun ist sie nach Rifthold zurückgekehrt, aber nicht mehr als Celaena Sardothien, sondern als Aelin Galathynius, rechtmässige Königin von Terrasen. Doch bevor sie ihren Thron zurückerobern kann, muss sie noch ein paar offene Rechnungen begleichen...
(© dtv)

 




Zum Glück passt der vierte Band zu den drei vorherigen. Es gibt doch nichts Nervigeres, als wenn der Verlag plötzlich das Design einer Buchreihe ändert und dann ein Band aus der Reihe tanzt. Und auch die Farbe des vierten Bandes gefällt mir sehr gut. Violett hat etwas Magisches, was hier super zur Geschichte passt. Die Cover von der ganzen Reihe sind schlicht gehalten. Ich finde es auch sehr schön, dass Celaena vorne in Kreigskleidung zu sehen ist und wenn man das Buch umdreht, trägt sie jeweils ein wunderschönes Kleid. Es werden also immer die zwei Facetten von ihr aufgezeigt, was ich eine tolle Idee finde. Das Einzige was mir nicht so gefällt, ist der Farbverlauf im Titel. Er beisst sich hier mit dem violett, welches sonst das ganze Cover begleitet.


  




Von einem dicken Fantasy-Buch erwartet man auch Seiten voller Action und Spannung. Throne of Glass - Königin der Finsternis hat diese Erwartung vollkommen erfüllt. Ich habe das Buch seit längerem beendet und bis jetzt noch keine Rezension geschrieben. Der Inhalt kommt Stück für Stück wieder zurück, aber es geschah tatsächlich so viel, dass ich nicht garantieren kann, dass ich nichts Wichtiges vergessen habe. 
In den drei vorherigen Bände entwickelten sich einzelne Geschichten heraus. Die Charaktere waren vor allem im dritten Band ziemlich zerstreut. Hier treffen sie endlich alle aufeinander. Sogar Manon wird viel mehr in die Geschichte von Celaena mit einbezogen. Wenn wir gerade bei der Hexe sind, muss ich anfügen, dass ich angefangen habe, Manon zu mögen. Sie hat einen grossen Charakterwandel durchgemacht zum Positiven.
Es gab aber noch weitere Figuren mit grossen Überraschungen, ich möchte hier jetzt niemandem die Spannung wegnehmen, deshalb erzähle ich nicht mehr dazu. 
Celaena hat auf jeden Fall viel vor. Sie will den dunklen Fürsten besiegen und gleichzeitig alte Rechnungen mit Arobynn begleichen. Man erfährt mehr über die Vergangenheit von ihr, aber auch andere tragen Narben von der Vergangenheit. Es gibt Geheimnisse zu lüften und es müssen neue geschmiedet werden, um den grossen Plan zu verwirklichen. Der Leser weiss selbst nicht immer alles und das mach das ganze Buch noch verzwickter und spannender.
Für mich ein sehr gelungener vierter Band, den ich nur empfehlen kann.


   
Tina 

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