Rezension: Die Worte der weissen Königin

Dezember 28, 2016

Meine Geschichte beginnt in der Dunkelheit.





-Autorin-
Antonia Michaelis, Jahrgang 1979, in Norddeutschland geboren, in Süddeutschland aufgewachsen, zog es nach dem Abitur in die weite Welt. Sie arbeitete unter anderem in Südindien, Nepal und Peru. In Greifswald studierte sie Medizin und begann parallel dazu, Geschichten für Kinder und Jugendliche zu schreiben. Seit einigen Jahren lebt sie als freie Schriftstellerin in der nähe der Insel Usedom und hat bereits zahlreiche Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht - spannend, fantasievoll und äusserst erfolgreich.

-Klappentext-
Niemanden beneidet Lion mehr als die Seeadler, wenn er sie beobachtet, wie sie hoch im Himmel kreisen, so frei und glücklich. Bei ihm zu Hause in dem verfallenen Dorf an der Ostsee gibt es nicht viel, auf das man neidisch sein könnte. Und eines Tages, als sein Vater längst mehr als nur einen Schritt zu weit gegangen ist, flüchtete Lion in den Wald zu den Adlern. Doch das Leben dort ist hart und einsam, und schliesslich fasst Lion einen Entschluss: Er macht sich auf in Richtung Berlin, getrieben von der Sehnsucht nach der weissen Königin, der alten Frau, die ihm einst so wunderbar vorgelesen hat. Durch ihn hat er den Zauber der Worte, ihre Wärme und Kraft entdeckt...

-Inhalt-
In einem kleinen Dorf an der Ostsee gibt es nicht viel. Die meisten Leute sind weggezogen, Arbeit hat kaum einer. Hier lebt Lion allein mit seinem Vater, seit die Mutter die Familie verlassen hat. Doch der Vater leidet sehr unter der Trennung und seiner Arbeitslosigkeit. Immer öfter greift er zum Schnaps und verwandelt sich dann in den schwarzen König - grausam und gewalttätig. Zum Glück gibt es eine alte Frau, die samstags den Kindern in der Kirche vorliest und die Lion "die weisse Königin" nennt. Nichts spendet Lion so viel Trost wie die Worte aus ihren Büchern. Und dennoch: Eines Tages hält er es zu Hause nicht mehr aus. Er läuft weg und beginnt ein Leben in den Wäldern, nur in Gesellschaft eines Seeadlers, den er gezähmt hat, und eines seltsamen Mädchens, das ihn begleitet. Doch der Sommer dauert nicht ewig... 

-Meine Meinung- 
Ich habe vorher noch nie etwas von diesem Buch gehört, habe mich aber darauf gefreut. Denn Antonia Michaelis hat eines meiner Lieblingsbücher geschrieben "Der Märchenerzähler". Diese Geschichte hat mich so gerührt, dass ich grosse Erwartungen an diese Geschichte hatte.
Leider wurden meine Erwartungen alles andere als erfüllt. Sie hat zwar wieder schöne Worte verwendet und mir gefällt ihr Schreibstil, aber die Idee war leider viel zu schlecht umgesetzt worden. Es beinhaltet keine Spannung und emotional berührt hat es mich dieses mal nicht.
Vielleicht ist das Buch deshalb nicht so bekannt geworden. Wie immer fällt es mir schwer eine grosse Rezi zu schreiben, wenn mir das Buch nicht gefiel. Ich weiss nicht wieso, aber dann fliessen die Wörter nicht und eigentlich möchte ich mich mit einem schlechtem Buch auch nicht viel länger beschäftigen. 
Auf jeden Fall solltet ihr aber mal "Der Märchenerzähler" lesen.

    

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