Rezension: Das Flüstern der Schatten

Dezember 29, 2016


1. Band
Er war ein schmächtiges Kind.





-Autor-
Jan-Philipp Sendker, geboren in Hamburg, war viele Jahre Amerika- und Asien-Korrespondent des Stern. Nach einem weiteren Amerika-Aufenthalt kehrte er nach Deutschland zurück. Er lebt mit seiner Familie in Potsdam. Bei Blessing erschien 2000 seine eindringliche Porträtsammlung Risse in der Grossen Mauer. Nach dem Roman-Bestseller Das Herzenhören (2002) folgten Das Flüstern der Schatten (2007), Drachenspiele (2009) und Herzenstimmen (2012). Seine Romane sind in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Mit weltweit über 3 Millionen verkauften Büchern ist er einer der aktuell erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren.


(© Heyne)
 
-Klappentext-
Seit dem tragischen Tod seines Sohnes lebt Paul auf einer kleinen Insel vor Hongkong. Er hängt seinen Erinnerungen nach und meidet Kontakt zu anderen Menschen. Auch die engelsgleiche Geduld und das Liebeswerben von Christine Wu prallen an ihm ab. Als Paul die Bekanntschaft einer Amerikanerin macht, deren Sohn in Hongkong ermordet wurde, rührt ihre Verzweiflung über den Verlust an seinem eigenen Trauma. Zuerst scheut er davor zurück, sich an der Aufklärung zu beteiligen. Als er sich doch dafür entscheidet, öffnet sich ihm im Angesicht dieser Herausforderung ein Pfad zurück ins Leben und zur Liebe.

(© Heyne)
 

-Meine Meinung-
Zu diesem Buch griff ich in einem Bücherladen, weil ich dachte, wieso nicht mal zu etwas ganz anderem greiffen, als sonst immer. Es stach mir hauptsächlich wegen seinem schlichten und doch wundervollen Cover in die Augen.
Die Geschichte beginnt sehr traurig, eigentlich mit der Pauls Hintergrundgeschichte, die ihn noch das ganze Buch über verfolgen werden. Dann beginnt eigentlich eine Detektivgeschichte, bei der Paul und sein bester Freund David Zhang versuchen, einen Mord aufzudecken. Doch sie handeln nicht im Namen der Polizei und verstricken sich in ein Netz von Lügen, wobei sie aufpassen müssen, dass sie selbst nicht verhaftet werden. Denn wer sollte ihnen glauben, wenn sie nicht mit der Polizei zusammen arbeiten?
Der rote Faden ist definitiv vorhanden und man wusste bis zum Schluss nicht richtig, wer der Mörder war und was die Wahrheit ist. Die Charakteren waren auch mal eine Abwechslung, sie waren zum Teil geprägt von der Kulturrevolution Chinas. Die Geschichte ist nicht so aufgebaut wie die "Young Adult" Bücher, die ich sonst immer lese. Von daher war es mal eine gute Abwechslung.
Ich hätte mir noch mehr Emotionen gewünscht und dass noch mehr von Pauls Trauma in die Geschichte mit einfliesst.
Im Grossen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich werde bestimmt den nächsten Band lesen.

       

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