Rezension: Spirit Lake - Die Legende des Wendigo

Oktober 28, 2016

Allie lief über das Flugfeld, den Kragen ihres Anoraks gegen den kühlen Wind hochgeschlagen, und hatte schon beinahe die einmotorige Maschine erreicht, als sich eine unsichtbare Hand auf ihre Wange legte.


-Autor-
Christopher Ross wuchs in Frankfurt/Main auf und lebt heute bei München und "on the road" in den USA und Kanada. Seit seiner Jugend zieht es ihn nach Nordamerika, immer auf der Suche nach interessanten Begegnungen und neuen Abenteuern. Für seine Bücher wurde er u.a. mit dem Freidrich-Gerstäcker-Preis ausgezeichnet. Seine Bücher wurden in zwanzig Sprachen übersetzt, etliche davon sind Bestseller.

-Klappentext-
Neuer Name. Neue Identität. Neues Leben.
Nachdem ihr Vater gegen einen Mafiaboss ausgesagt hat, werden Allie und er unter Zeugenschutz gestellt. Doch in ihrer neuen Heimat, dem verlassenen Städtchen Spirit Lake, ist nichts wie Zuhause. Überhaupt scheint die Stadt von einem unsichtbaren Schleier überzogen, nicht mal im Internet kann Allie etwas darüber finden. Und die Bewohner verhalten sich mehr als seltsam. Warum sprechen sie ständig über diesen Wendigo? Was hat es mit diesem mysteriösen Wesen auf sich, vor dem sich alle fürchten?

Als Allie den Indianerjungen Chris kennenlernt, erfährt sie mehr über die Legende des Wendigo und begreift, dass sie es mit einem übermächtigem Gegner zu tun haben...  

-Meine Meinung-
Es fällt mir sehr schwer gerade, die passenden Sätze zu finden. Ich weiss, wie mir das Buch gefallen hat, doch ich weiss nicht, wie ich es euch beschreiben soll, ohne etwas von der Geschichte zu verraten. Am Anfang dachte ich, das könnte etwas sein, was mir gut gefällt. Ich habe mich auch ein bisschen gegruselt auf den ersten Seite und hatte das Gefühl, es könnte ein gutes Buch werden. Doch dann kamen die Ereignisse irgendwie viel zu schnell und obwohl es eine erfundene Geschichte ist mit dem Wendigo, der ja logischerweise nicht existiert, musste ich oft denken: Das kann doch gar nicht sein. Die Verhaltensweise von Allie, aber auch von den anderen Charakteren waren zum Teil so unrealistisch. Auch die Liebesgeschichte war nicht emotional, sondern eher viel zu schnell, zu unwahrscheinlich, zu kitschig. Und es bleiben so viele Fragen offen. Ich dachte zum Beispiel es kommt noch etwas wegen den Mafias, aber nichts. Für mich war die Idee gut und ich habe mich auf die Geschichte gefreut. Aber die Umsetzung war zu lückenhaft, zu oberflächlich, ich weiss noch nicht mal richtig, was ich jetzt mit den Informationen anfangen soll. Es fällt mir wirklich sehr schwer, das Leseerlebnis zu beschreiben, aber gefallen hat mir das Buch nicht. 

    

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2 Kommentare

  1. Guten Morgen!

    Das ist ja sehr schade! Ich hatte das Buch auch schon im Auge, vor allem wegen dem wunderschönen Cover. Dann werd ich das wohl erstmal sein lassen ...

    Vielen Dank für die ehrliche Rezi!

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Man stellt sich mit dem Klappentext etwas ganz anderes vor, was einem dann wirklich erwartet. Und die Idee, die der Klappentext bei mir vermittelt hatte, passt nicht zum Inhalt. Aber das Cover bleibt eine Schönheit.

      Liebste Grüsse
      Tina

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