2/07/2016

Rezension: Girl on the train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

Da liegt ein Kleiderhaufen an den Gleisen.


-Autorin-
Paula Hawkins wuchs in Simbabwe auf. 1989 zog sie nach London, wo sie bis heute lebt. Sie arbeitete fünfzehn Jahre lang als Journalistin, bevor sie mit dem Schreiben von Romanen begann. Ihr erster Spannungsroman Girl on the train eroberte in England und in den USA auf Anhieb die Spitze der Bestsellerlisten, und noch vor Erscheinen des Romans sicherte sich DreamWorks die Filmrechte.

-Klappentext-
Auf alle anderen in diesem Abteil wirke ich normal; ich tue, was sie tun: zur Arbeit pendeln, Termine machen, Dinge erledigen. WIE MAN SICH IRREN KANN.
Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleiche Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, sieht ihre Bewohner. Und eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. 

-Inhalt-
Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleiche Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, sieht ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess uns Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen - wie es scheint - ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.
Eines Tages sieht sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau - daneben ein Foto von "Jess". Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in ein Netz aus Lügen und Betrug... 
 
 -Meine Meinung- 
Über dieses Buch gibt es ja ganz unterschiedliche Meinungen. Manche finden es ausgezeichnet, andere finden es einfach nur langweilig. 
Ich hatte wieder mal Lust auf einen Thriller. Früher las ich sehr viel aus dieser Genre, aber mit der Zeit hatte ich das Interesse verloren und ging mehr Richtung Fantasy. Mittlerweile wechselt es sich bei mir ab, nach Lust und Laune. Girl on the train ist nicht ein sehr schreckhafter Thriller, man braucht also keine starken Nerven. Bei manchen läuft es einem ab und zu kalt den Rücken runter, bei diesem war das nie der Fall. Aber trotzdem war dieses Buch fesselnd, obwohl erst am Schluss so wirklich etwas passierte. Man bekam am Anfang ein Bild von den Figuren und ihren Handlungen und meint dann zu wissen, wer gut und wer böse ist. Dann ändert sich alles und man bildet sich eine andere Meinung. Und am Schluss ist nochmals alles anderst. Das war wahscheinlich der Grund, wieso man weiterliest, weil man gerne wissen möchte, was für einen Charakter die Personen wirklich haben und was alles nur eine Lüge ist. Dazu kommt, dass Rachel eine Alkoholikerin ist und sie die Protagonistin des Buches ist. Man konnte somit auch ihren Aussagen und Gedankengängen nicht glauben.
Die Schreibweise und Wortwahl fand ich sehr passend zur Geschichte, auch wie Rachel es aus ihrer Sicht erzählt. Sie ist eben speziell, denkt speziell und handelt noch viel spezieller.
Das Beste war dann der Schluss. Er war spannend und man konnte nicht mehr loslassen, denn endlich erfuhr man die ganze Wahrheit.
Im Allgemeinen ist es ein gut gelungenes Buch. Mir fehlten einfach solche "Schockmomente" bei denen es mich ein wenig gruselt.

      

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