Rezension: Weil wir uns lieben

Januar 30, 2016

3. Band
Könnte ich aus sämtlichen Liebesgedichten, Liebesgeschichten, Liebesliedern und Liebesfilmen, die ich je gelesen, gehört oder gesehen habe, die Stellen herausfiltern, die so schön waren, dass mein Atem stockte, wäre das Ergebnis noch immer nichts im Vergleich zu dem, was ich hier und jetzt empfinde.


-Autorin-
Colleen Hoover lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Texas. Ihren Erstling >Weil ich Layken liebe< veröffentlichte sie zunächst als E-Book und stand damit - ebenso wie mit dem aus Wills Sicht erzählten Folgeband >Weil ich Will liebe< - sofort auf der Bestsellerliste der New York Times. Mittlerweile hat sie weitere Romane publiziert die allesamt sofort zu Bestsellern wurden. 

-Klappentext-
Ein Auf und Ab der Gefühle - das ist die Liebesbeziehung von Will und Layken seit dem ersten Tag, an dem sie sich trafen. Erst jetzt, nach ihrer Hochzeit, scheint ihr Glück perfekt zu sein - wäre da nicht Wills Vergangenheit, die einen Keil zwischen die beiden zu treiben droht... 

-Meine Meinung-
Auf dem Buch steht: Die Liebesgeschichte geht weiter. Und der Klappentext verspricht ebenfalls eine weitere Geschichte. Doch eigentlich ist es eine Nacherzählung des ersten Bandes, nur diesmal aus Will's Sicht. Denn Layken und er sind auf ihrem Honeymoon nach der Hochzeit. Und Layken möchte, dass Will ihr seine Sicht erzählt. Und so werden viele Szenen aus dem ersten Band wieder erzählt mit ein paar neuen Sachen, aber das Meiste ist altbekannt. Ich fand das sehr schade und habe auch nach 60 Seiten zuerst mal eine Pause eingelegt, da ich enttäuscht wurde. Ich dachte wirklich, ich kann mich auf eine neue, traurige und schöne Geschichte freuen. Klar, die Wortwahl war wieder perfekt und die Gedichte führten erneut zu einem verschwommenen Blick. Deshalb kann ich dem Buch auch nicht so viel abziehen. Es ist zu empfehlen, das dritte Buch vielleicht erst zu lesen, wenn man den Inhalt des Ersten nicht mehr so genau weiss. Für mich war es ein wenig langweilig, nochmals "ungewollt" eine Wiederholung zu lesen, doch vielleicht ist es für manche gerade gut, die Geschichte nochmals erzählt zu bekommen. Beim Epilog wird dann nochmals eine kurze Szene aus der Zukunft erzählt, doch die war irgendwie voraussehbar und kitschig. Wie schon gesagt, kann ich dem Buch trotzdem nicht so viel abziehen, weil es sich so flüssig lesen lässt und der Umgang mit Worten wieder mal bezaubernd war. 

  


 

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1 Kommentare

  1. Hi Tina,

    ich kann dir da nur zustimmen! Ich hatte mich so sehr auf den dritten Teil gefreut und dann kam diese Nacherzählung des ersten Teils. Ich fand das richtig schade und war manchmal schon genervt von Layken, da sie immer noch mal um Wills Sicht bat. Die Szenen aus dem Honeymoon waren auch nicht wirklich unterhaltsam da Layken die meiste Zeit rumgezickt hat oder es in Sexszenen endete, die ich von diesen Büchern einfach nicht gewohnt war und die auch nicht zu den beiden gepasst haben. Für mich war der Abschluss der Trilogie eine richtige Enttäuschung...und auch der Epilog konnte mich - wie dich - nicht überzeugen. Wirklich schade, da ich Colleen Hoovers Schreibstil total gerne mag und ihre Art eine Geschichte zu erzählen.

    Liebste Grüße
    Ellen

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