11/27/2015

Rezension: Schnee wie Asche

1. Band
"BLOCKEN!"


-Autorin-
Sara Raasch wusste schon mit 5 Jahren, dass sie für die Bücherwelt bestimmt war. Während ihre Freunde Limonade verkauften, brachte sie ihre handgemalten Bilderbücher an den Mann. Seit damals hat sich nicht viel geändert. Ihre Freunde sehen sie immer noch besorgt an, wenn sie versucht, etwas zu malen, und ihre Begeisterung für das geschriebene Wort verleitet sie oft dazu, etwas Tolkühnes zu tun. Dies ist ihr erster Roman. Er enthält ausdrücklich keine handgemalten Bilder.

-Klappentext-
Das Schicksal eines Volkes ruht auf ihren Schultern.
Sechzehn Jahre sind vergangen, seit das Königreich Winter in Schutt und Asche gelegt und seine Einwohner versklavt wurden. Sechzehn Jahre, seit Meira gemeinsam mit sieben Winterianern im Exil lebt, mit einem Ziel vor Augen: Die Magie und die Macht von Winter wiederzuerlangen. Täglich trainiert sie dafür mit ihrem besten Freund Mather, dem zukünftigen König von Winter, den sie heimlich liebt. Als Meira Gerüchte über ein verloren geglaubtes Medaillon hört, das die Magie von Winter wiederherstellen könnte, verlässt sie den Schutz der Exilanten, um auf eigene Faust danach zu suchen...

-Inhalt-
Seit sie denken kann, lebt Meira im Schatten des tyrannischen Königreichs Frühling. Ihre Eltern fanden den Tod, als Winter vor sechzehn Jahre fiel. Seitdem lebt Meira gemeinsam mit sieben weiteren Winterianern im Exil. Ihr Anführer General William, führt ein strenges Regiment, und Meira hat früh gelernt, mit Waffen umzugehen.
Um so mehr brennt sie darauf, etwas für die Wiederherstellung von Winters einstiger Macht und Grösse zu tun. Doch William verbietet ihr, an den gefährlichen Exkursionen der Exilanten teilzunehmen. Als Meira hört, dass sich eine Hälfte des sagenumwobenen Medaillons in der Nähe befindet, das Winters Magie in sich birgt, macht sie sich heimlich auf die Suche. Sie ahnt nicht, dass sie damit ihr Schicksal herausfordert...

-Meine Meinung-
Zuerst muss ich etwas loswerden, was mich an der Inhaltsangabe nach den ersten 100 Seiten gestört hat. Dort stand nämlich, dass sich Meira heimlich auf die Suche des Medaillons macht, was nicht stimmt. Sie ist zwar manchmal alleine in Frühling, doch heimlich davon geschlichen hat sie sich nie. Es war nie eine heimliche Aktion von ihr, denn alle wussten, wohin Meira ging.
Die Idee mit den vier Jahreszeiten Königreichen und den vier Rhythmus Königreichen, die alle ein Stück Magsignie an einen Gegenstand gebunden haben, fand ich eine absolut tolle Idee. Die Geschichte hat Magie mit drinn und doch geht es nicht ständig darum. Spannung hat es auch mehr als genügend in diesem Buch, was auch dazu geführt hat, dass ich es ziemlich schnell durchgelesen habe. Die Charakteren habe mir teilweise zugesagt und teilweise eher weniger. Meira gefiel mir in diesem Buch nicht sonderlich und auch mit Mather konnte ich nicht viel anfangen. Dafür habe ich andere ins Herz geschlossen, wie zum Beispiel Sir William, Theron und Nessa. Das sind meine drei Lieblingsmenschen aus der Geschichte geworden. Was mich auch ein wenig gestört hat, war, dass es wirklich viele typische Aspekte in der Geschichte für dieses Genre hatte. Es kam auch wieder einmal die so beliebte Dreiecksbeziehung vor zwischen Meira, Mather und Theron. Das Buch besitzt so viele tolle Sachen, doch leider verlor es durch die altbekannten Dinge das gewisse Etwas, welches für mich ein Buch zu einem 5-Sterne-Buch macht.




         

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