Rezension: Tintenblut

September 20, 2015

2. Band
Es dämmerte, und Orpheus war immer noch nicht da.


-Autorin-
Cornelia Funke, eine der bekanntesten deutschen Autorinnen von Kinder- und Jugendliteraturen, hat erst nach einer Ausbildung zur Diplom-Pädagogin und einem anschliessenden Grafikstudium angefangen zu schreiben. Texte zu Bilderbüchern, Bücher zum Vorlesen, für Leseanfänger und Leseratten entstanden und wurden zum grössten Teil auch von ihr selbst illustriert; einige ihrer Romane sind Familienbücher im besten Sinne. Zu grossen internationalen Erfolgen wurden Herr der Diebe, Drachenreiter sowie Tintenherz und Tintenblut, die ersten beiden Bände der Tintenwelt-Triologie, die mit dem Band Tintentod abgeschlossen wird.

-Klappentext-
Meggie las zum hundertsten Mal den Abschiedsbrief an ihre Eltern:
Liebster Mo! Liebe Resa!
Bitte macht euch keine Sorgen. Farid muss Staubfinger finden, um ihn vor Basta zu warnen, und ich gehe mit ihm. Ich will gar nicht lange bleiben, ich will nur den Weglosen Wald sehen und den Speckfürsten, den Schönen Cosimo und vielleicht noch den Schwarzen Prinzen und seinen Bären. Ich will die Feen wiedersehen und die Glasmänner - und Fenoglio. Er wird mich zurückschreiben. Ihr wisst, dass er es kann. Macht euch keine Sorgen, Capricorn ist ja nicht mehr dort.
Bis bald, ich küsse euch tausendmal, Meggie.

-Meine Meinung-
Wer den ersten Band verzaubernd fand, darf beim zweiten endlich in die Tintenwelt tauchen. Man gelangt an einen Ort voller Feen, Magie und Feuer. Meggie und Farid werden nicht die Einzigen sein, die es in die fremde Welt schaffen, doch wer es noch ist, werde ich nicht verraten. Und wie ihr oben lesen könnt, kommt beim ersten Satz ein gewisser Orpheus vor. Der ist dann irgendwie für das ganze Durcheinander verantwortlich. Es gibt immer wieder Glücksmomente, wo man sich freut, dass es sich zum Besseren gewendet hat. Doch leider kommt dann auch das pure Gegenteil zur Geltung und ich kann jetzt kaum abwarten, den letzten Teil zu lesen. Am Ende des Buches werdet ihr wissen, wovon ich schreibe.
In den Tintenwelt gibt es sozusagen vier Menschenmengen. Zu den Guten gehören Cosimo der Schöne auf Ombra und der Schwarze Prinz mit seinem Bären, der bei den Spielleuten lebt. Zu den Bösen gehören der Natternkopf mit der Nachtburg und Capricorn mit seinen Leuten, wobei es Capricorn nicht mehr gibt. Seine Leute sind leider trotzdem nicht verschwunden. Sie dienen seit Capricorns Tod dem Natternkopf, sind aber immer ein bisschen misstrauisch ihm gegenüber.
Staubfinger kommt endlich zu Roxane, die auch eine wichtige Rolle spielt im zweiten Band. Ihren Charakter finde ich zwiespältig aber interessant. Sie ist eine mutige Frau, aber nicht so liebevoll wie Resa. Ausserdem taucht ein zweiter Marder auf. 
Ich fand die Geschichte wieder mal so verzaubernd und es wurde nie langweilig zu lesen. Wie viel Fantasie muss ein Mensch haben, um so eine fantastische Welt auf die Beine zu stellen? Manche Autoren haben es einfach im Blut.

     

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