7/14/2015

Rezension: Das Böse in uns

Sterben ist eine einsame Sache.


-Autor-
Cody McFadyen, geboren 1968, unternahm als junger Mann mehrere Weltreisen und arbeitete danach in den unterschiedlichsten Branchen. Er ist verheiratet, Vater einer Tochter und lebt mit seiner Familie in Kalifornien. DIE BLUTLINIE war sein erster Roman und sorgte weltweit für grosses Aufsehen. Mit DER TODESKÜNSTLER, DAS BÖSE IN UNS und AUSGELÖSCHT hat er die aussergewöhnliche Thriller-Reihe um Smoky Barrett fortgesetzt. Weitere Romane mit der Protagonistin werden folgen.

-Klappentext-
Es mag ein Zufall sein, dass gerade du dieses Buch in den Händen hälst. Vielleicht aber auch nicht. Ich habe dich schon lange im Visier und beobachte dich, während du diese Zeilen liest. Ich kenne dein kleines Geheimnis. Es lastet wie ein dunkler Schatten auf deiner Seele. Keine Angst. Ich werde dich davon erlösen!

-Inhalt-
Ein Flug nach Virginia. Alles wie gewohnt. Doch nach der Landung entdeckt die Besatzung die Leiche einer jungen Frau. Sie wurde während des Fluges ermordet. Der Täter ist spurlos verschwunden. Für die FBI-Agentin Smoky Barrett gibt es lediglich einen Hinweis: ein silbernes Kreuz mit der Zahl 143 im Körper der Toten. Zählt der Mörder seine Opfer? Smoky hat es offenbar mit einem Serienkiller zu tun. Denn im Internet tauchen brutale Videos von Hinrichtungen auf. Die Filme verraten, dass jedes Opfer Sünden begangen hatte, die wie ein Schatten auf seiner Seele lasteten: Mord, Kinderschändung, Vergewaltigung. Mit seinen Taten will der Mörder die Schuld seiner Opfer sühnen. Smoky Borrett steht als Nächste auf der Liste. Denn auch sie hat ein finsternes Geheimnis.

-Meine Meinung-
Vor diesem Buch, habe ich bereits zwei andere Bücher von Cody McFadyen gelesen. Jedoch muss ich sagen, dass "Ausgelöscht" und "der Menschenmacher" besser waren als dieses hier. Ich hatte das Buch vor mehr als einem Jahr schon gekauft und begonnen, habe es dann wieder auf mein Regal gestellt. Am Anfang ist das Buch ziemlich langweilig, was ich echt schade fand und mich enttäuschte. Denn die beiden anderen Bücher fand ich mega toll und richtig spannend. Beim Buch "Das Böse in uns" kam die Spannung ziemlich spät. Doch sie kam dann glücklicherweise noch und ich las es beim zweiten Anlauf zu Ende. Wenn man meint, man läse einen normalen Krimi, ist man falsch. Cody McFadyen beschreibt das Töten etc. sehr genau. Und es sind nie nur einfache Morde wie: Jemand hat ihn erschossen mit einer Pistole. Es sind Taten die man sich nie vorstellen würde. Ein Zitat des Kölner Stadt-Anzeigers erklärt es sehr schön: >>McFadyens Fantasie stürzt auf alle nur erdenklichen Abgründe, in die die menschliche Seele abtauchen kann.<<
Ich würde dem Buch gerne mehr als drei Herzchen geben, da ich seine Bücher im Allgemeinen sehr gut finde. Und vielleicht habe ich auch zu hohe Erwartungen gehabt. 

        

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