12/22/2014

Rezension: Die Seiten der Welt

Während sie die Stufen zur Bibliothek hinablief, konnte Furia die Geschichten schon riechen: den besten Geruch der Welt.

-Autor-
Kai Meyer, geboren 1969, ist einer der wichtigsten deutschen Phantastik-Autoren. Er hat über fünfzig Romane veröffentlicht, Übersetzungen erscheinen in dreissig Sprachen. Seine Geschichten wurden als Film, Hörspiel und Graphic Novel adaptiert und mit Preisen im In- und Ausland ausgezeichnet.

-Klappentext-
Jedes Buch hat geheime Seiten
Furia Salamandra Fearfax lebt in einer Welt der Bücher. Der Landsitz ihrer Ahnen bringt eine unendliche Bibliothek. In ihren Tiefen ist Furia auf der Suche nach einem ganz besonderen Buch: ihrem Seelenbuch. Mit ihm will sie die Magie der Worte entfesseln. Noch weiss sie nicht, in welch tödlicher Gefahr sie schwebt. Denn Furias Familie wird von mächtigen Feinden bedroht - und die trachten auch ihr nach dem Leben. Der Kampf gegen die Herrscher der Bibliomantik und die Entschreibung aller Bücher beginnt...

-Inhalt-
Furia lebt in einem abgeschiedenen Landsitz in England. In den Katakomben der Familienresidenz befindet sich eine Bibliothek, deren Gänge kein Ende nehmen. Sehnlichst erwartet sie ihr Seelenbuch - mit ihm will sie ihre bibliomantischen Kräfte erwecken. Doch dann wird ihr Bruder entführt, und Furia muss um sein Leben kämpfen. Ihr Weg führt sie durch Libropolis, die Stadt der verschwundenen Buchläden, und an die Grenzen der Nachtrefugien. Sie trifft auf Cat, die Diebin im Exil, und Finnian, den Rebellen. Gemeinsam ziehen sie in den Krieg - gegen die Tyrannei der Adamitischen Akademie und das Ende aller Bücher.

-Meine Meinung-
Man wird schon in den ersten paar Seiten in die Fantasiewelt hineingeworfen, was mir persönlich gut gefiehl. Ich staunte, wie gut Kai Meyer die Origamis oder Ypsilonzett und die ganzen anderen Fabelwesen beschreiben konnte. Die Geschichte startete auch schon mit dem ersten Abenteuer und so ging es das ganze Buch durch weiter. Langweilig wurde es nie, denn es kam immer etwas Neues dazu, was einen nochmals überraschte. Meine Lieblingsfigur in diesem Buch war Pip, Furias Bruder, mit seiner Clown-Schminke. Aber auch Isis Nimmernis gefiel mir auf ihre eigene Art und Weise sehr gut. An Fantasie fehlte es in diesem Buch bestimmt nicht, was vielleicht auch ein wenig dazu führte, dass ich mir nicht ganz alles merken konnte und dann nochmals lange überlegen musste, was dieses Wort nun schon wieder bedeutet. Was mir noch ein wenig fehlte, waren die Gefühle. Ich war nie berührt, obwohl so viel Schlimmes auch passierte. Wer Fantasievolle Abenteuer mag, ist bei diesem Buch bestimmt richtig!

         

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