6/20/2014


Meine geliebte Tante Sara Harrison Shea wurde im Frühling des Jahres 1908 brutal ermordet.

-Autorin-
Jennifer McMahon wuchs in Connecticut auf und schrieb schon als Kind Kurzgeschichten. Bevor sie sich völlig dem Schreiben von Romanen widmete, war sie in der Betreuung seelisch kranker Kinder und Erwachsener tätig. Die Autorin lebt mit ihrem Freund und der gemeinsamen Tochter in Vermont.

-Klappentext-
Dein grösster Wunsch geht in Erfüllung. Dein Kind kehrt von den Toten zurück. Doch weisst du, was dich erwartet?
Durch einen grausamen Mord verliert Sara ihre kleine Tochter Gertie. Ein Brief mit einem uralten Geheimnis hilft ihr, Gertie von den Toten zurückzuholen - für sieben Tage, in denen sie von ihrem geliebten Kind Abschied nehmen kann. Doch sie ahnt nicht, worauf sie sich einlässt. Denn manchmal finden die Toten nicht zurück in ihre Welt. Und das Grauen hält Einzug in den Wäldern von Vermont...

-Inhalt-
West Hall, Vermont, 1908: Sara Harrison Shea und ihr Mann Martin leben mit ihrer 7-jährigen Tochter Gertie auf einer Farm am Waldrand. Obwohl das Land schwer zu bestellen ist und als verflucht gilt, ist die Familie glücklich. Bis Gertie ermordet wird. Sara ist ausser sich vor Trauer, doch Auntie weiss, wie man Tote zum Leben erweckt...
West Hall, Vermont, in der Gegenwart: Die 19-jährige Ruthie und ihre kleine Schwester Fawn suchen verzweifelt nach ihrer Mutter, die spurlos verschwunden ist. Dabei entdecken sie rätselhafte Hinweise auf eine grauenvolle Tragödie, die sich vor langer Zeit in dem Haus abgespielt hat, indem sie nun wohnen. Welche Rolle spielt das Tagebuch von Sara Harrison Shea, das sie finden?
Die Antwort liegt in den verfluchten Wäldern von Vermonts, nahe der <<Teufelshand>>. Wo Trauernde alles riskieren, um einen geliebten Menschen zurückzuholen - und alle anderen versuchen, die Ihren vor dem Grauen zu schützen, das durch die Wälder streift...

-Meine Meinung-
Wenn man den Klappentext und den Inhalt liest, kommt man auf zwei verschiedene Geschichten, die zu einer Unterschiedlichen Zeit abspielen, die aber zusammenhängen. Am Anfang des Buches gibt es aber noch eine dritte Geschichte, die später mit der Geschichte von der Gegenwart zusammenfällt. Denn auch eine kürzlich alleinstehende Frau Katherine, deren Mann bei einem Autounfall in Vermont gestorben ist, möchte ihren Sohn und den Mann natürlich wieder zum Leben erwecken. Von mir aus gesehen, war diese Geschichte eher einen Zeilenfüller, den es nicht wirklich gebraucht hatte. Ich fand den Teil auch nicht wirklich spannend.
Doch nun zu der eigentlichen Geschichte. Ich finde den Thriller sehr gut ausgedacht, da er auf keinen Fall 0815 ist. Die Charakteren sind einzigartig und ich habe mich richtig gefreut, dass es auch in Büchern mal ,,ungewöhnliche" Menschen gibt, die man trotzdem ins Herz schliesst. Der Thriller gibt einem Gänsehaut, Jennifer McMahon wusste, wie sie die Worte nutzen musste. Gegen Schluss fallen die Geschichten zusammen und die Ansichten, die man über die Personen bekommt, werden schlagartig geändert. 
Was mir nicht gefiel, war, dass es mir zu viele Personen hatte, die Jennifer da irgendwie versuchte herauszuheben. Gelang ihr leider nicht, da es einfach zu viele waren, um sie alle im Kopf behalten zu können. Später wurden nur noch die Namen erwähnt und ich wusste gar nicht mehr so recht, wer das war, nur dass sie schon mal vorkam. Und eine Frage bleibt mir immr noch offen. Wieso ist die als Kind so liebe Gertie als Geist so böse? Für Thrillerfans lesenswert!



  



     

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