5/24/2014


Irgendwas stimmt nicht mit mir.

 -Autorin- 
Rebecca Lim wurde in Singapur geboren und wuchs in Australien auf. Sie studierte Jura und Wirtschaft an der Universität von Melbourne, bevor sie Romane für Jugendliche und Erwachsene zu schreiben begann. Rebecca Lim lebt zusammen mit ihrem Mann und drei kleinen Kindern in Melbourne.

-Klappentext-
Ich empfange noch mehr Bilder von Lauren. Dabei kann ich nicht sagen, ob ich das alles selbst in ihrem Zimmer gesehen habe oder ob es nur im Kopf ihres Zwillingsbruders existiert. Ryan trägt einen Teil von Lauren in sich. Die Verbindug fühlt sich frisch an, neu. Es ist unheimlich. Schwach wie der verblichene tag eines Graffiti-Sprayers, den der Regen nicht ganz auslöschen konnte. Eine ausgestreckte Hand. Ein Hilferuf. Eine leises >>Rette mich!<<.

-Inhalt-
Mercy weiss nicht, wer sie ist. Sie hat nicht mal einen eigenen Körper. Manchmal wacht sie einfach in einem anderen Menschen auf und übernimmt für kurze Zeit sein Leben. >>Souljacking<< heisst dieser Fluch, dem sie willenlos ausgeliefert ist. Erst als sie Ryan trifft, wird alles anders: Mercy verliebt sich - zum allerersten Mal. Doch Ryan braucht mehr als ihre Liebe, er braucht Hilfe. Seine Schwester wurde entführt und nur Mercy kann sie finden. Denn in Mercy schlummert eine uralte Macht.

-Meine Meinung-
Ich war mit einer Freundin in der Schulbibliothek und sie drückte mir dieses Buch in die Hand. Ich hätte es sonst vielleicht nie gelesen.
Ich hatte zuerst das Gefühl, es könnte ein bisschen verwirrend sein, wenn die einte Person zugleich eine andere ist. Doch dies war überhaupt nicht der Fall, es wurde alles ganz deutlich umgesetzt. Die Hauptperson ist Mercy. Sie hat auch die Gedanken und die Gefühle von Mercy. Doch angesprochen und aussehen tut sie wie Carmen. Ein Mädchen aus einer Gesangsschule, die auf einer Reise ist und zu einer Gastfamilie kommt. Mercy/Carmen tritt in das Leben einer Familie, deren Tochter verschwunden ist. Die Eltern glauben nicht mehr daran, dass sie noch lebt, ihr Zwilligsbruder Ryan aber schon. Mercy bietet ihm als Carmen ihre Hilfe an. Zusammen suchen sie Lauren. Gleichzeitig versucht Mercy Carmen ihre ganze Gesangkarriere nicht zu zerstören und Nachts hat sie auch noch mit Visionen und Errinnerungen ihres früheren Ich's zu kämpfen.
Das Buch wurde nie langweilig. Und das Ende hat alles noch verbessert. Es ist auf eine Art gruseliger als man am Anfang denkt und der Schluss gab bei mir noch ein Überraschungsbonus. Natürlich verrate ich euch den Schluss nicht. Mercy gefiel mir als Charakter echt gut. Sie ist natürlich. Ryan war zwar nicht mehr so normal, aber trotzdem muss ich sagen, hat mich sein Charakter ebenso überzeugt. Einen Stern Abzug gebe ich dem Buch, weil ich mit der ganzen Geschichte von Mercy's wahrer Gestalt nicht ganz so klar kam. Man hätte da ruhig noch ein paar Seiten mehr schreiben können und es dafür besser erklären können.



   
  

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